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Erfahrungsbericht

Als Teilnehmerin eines Jungjägerkurses stand ich als Rechtshänderin vor dem Problem, trotz linker Augendominanz und schlecht sehendem rechten Auge, das Flintenschießen erlernen zu wollen, bzw. auch erlernen zu müssen, um die Jägerprüfung zu bestehen. Nach gescheitertem Versuch mittels abgedeckter Schießbrille das linke Auge am Sehen zu hindern und somit das rechte Auge zum Sehen zu zwingen, entschloss ich mich, nach ausführlicher Internetrecherche, für meine Flinte einen nach rechts geschäfteten Schaft anfertigen zu lassen. In froher Erwartung, nun auch bald an den Schießterminen teilnehmen zu können, sah ich geduldig der Fertigstellung meiner Flinte entgegen. Doch der Schaft bereitete mir mehr Schwierigkeiten als Freude. Durch den offensichtlich nicht korrekt angefertigten Schaft, verließ ich das Training mehrfach mit einer blau unterlaufenen, dick angeschwollenen rechten Gesichtshälfte. Nun hieß es handeln, wollte ich mir die Freude am Flintenschießen und das Bestehen der Prüfung nicht ganz aus der Hand nehmen lassen.

Mein Mann, ebenfalls Teilnehmer des Jungjägerkurses, und ich meldeten uns zu dem Grundseminar im Flintenschießen an, das von CPSA Instructor Detlef Riechert angeboten wird.
Nach dem Seminar waren wir uns einig, dass dies der richtige Weg war, um das Flintenschießen nachhaltig zu erlernen. Nach nochmaliger Überprüfung der Augendominanz kam Herr Riechert auch zu dem Ergebnis, dass das linke Auge das Führauge ist. Er hat mir aber nach Überprüfung meiner Flinte davon abgeraten, mit der nach rechts geschäfteten Flinte weiter zu trainieren, da ich bei korrektem Anlegen immer mit Verletzungen rechnen müsste. Die Zeit bis zur Prüfung drängte. Meine Flinte bekam wieder ihren geraden Schaft und ich benutzte eine Schießbrille, bei der das linke Brillenglas mit Labello-Stift bestrichen das linke Auge abgedeckte. Und siehe da, es funktionierte. Durch die kompetente und geduldige Anleitung des CPSA Instructors Detlef Riechert verlor ich meine Angst davor, die Flinte wieder richtig anzulegen und war somit überhaupt erst in der Lage das Ziel (die Wurfscheibe) zu treffen.

Mein Mann und ich waren begeistert vom systematischen Aufbau des Kurses, in dessen Verlauf wir an die Komplexität des Flintenschießens schrittweise herangeführt wurden. Wir lernten, dass zum Flintenschießen ein vollständiger Bewegungsablauf gehört, der konsequent und nachvollziehbar vor jedem Schuss durchgeführt werden muss. Hierzu gehören die richtige Fußposition, die Gewichtsverteilung, die Drehung über das Deutbein, die Hand-Augenkoordination, die Positionierung der Mündung in Erwartung des Ziels, das korrekte Einnehmen der Blickrichtung in Erwartung des Ziels, sowie das richtige Bewegen der Mündung zum Ziel hin, bevor der Schuss ausgelöst werden kann. Gleichzeitig wurden wir immer wieder darauf hingewiesen, bei der Waffenhandhabung die Erfordernisse der öffentlichen Sicherheit zu beachten, damit niemand gefährdet wird.
Nach dem Erlernen der Methode und der Technik mussten wir feststellen, dass beim Flintenschießen auch das Mentale eine große Rolle spielt. Kann man die Umgebung und andere Gedanken nicht ausschließen und sich nicht voll und ganz auf die Methode und das Treffen des Ziels konzentrieren, ist die Wurfscheibe längst vorbei, bevor man reagieren kann. Man muss die Taube treffen wollen, man muss an sich glauben und den Film der Bewegung vor seinem inneren Auge ablaufen lassen, dann hat man Erfolg. Insofern bedeutet Flintenschießen lernen auch, fürs Leben lernen; Wille, Konzentration und Selbstvertrauen sind Schlagwörter, die auch in anderen Lebensbereichen zum Erfolg führen.

Nach diesen Erfahrungen sind wir uns einig: Flintenschießen macht Spaß!

Unser herzlicher Dank gilt Herrn Detlef Riechert, der uns durch die kompetente und ruhige Gestaltung seines Schießseminars die Freude am Flintenschießen gelehrt hat.
Wir werden uns die Freude am jagdlichen Schießen erhalten und unsere erlernten Fähigkeiten weiter fördern und ausbauen, indem wir die weiterführenden Seminare nutzen. Hierzu fühlen wir uns schon aufgrund der ethisch und gesetzlich verankerten Grundsätze des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit verpflichtet, die von jedem Jäger fordern, das Wild so zu erlegen, dass ihm vermeidbare Schmerzen und Leid erspart bleiben.

Wir können jedem zukünftigen Jungjäger nur dazu raten, spätestens zu Beginn der Schießausbildung zumindest das Grundseminar nach der CPSA-Methode zu absolvieren.

PS: Wir haben beide die Schießprüfung im ersten Durchgang bestanden!
Petra B.

 

 



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